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Das Grödner Holzspielzeug

Der Anfang des Grödner Holzspielzeugs liegt um 1680. Die Grödner die damals schon tüchtige Kaufleute waren und Klöppereien und Stickereien verkauften.

Sie verstanden es bald mit Holzspielzeug eine Marktlücke zu füllen ,und für viele eine Lebensexistenz in den kargen Bergen zu ermöglichen. Viele Grödner Familien fingen somit an Holzspielzeug herzustellen. Am Anfang waren es sehr individuelle Objekte die sich mit der Zeit immer verfeinerten, von Krippenfiguren zu Tieren, Puppen, Pferdchen und Schaukelpferdchen, Bewegungs- und Kalkolationsspiele wurden in minuziöser Handarbeit gefertigt.Zuerst ließ man diese Natur belassen, da man die Technik der Malerei noch nicht beherrschte. Aber nach kurzer Zeit, und vielem herumreisen lernten sie bald die Technik des Fassens und die der Leimmalerei.

Für die Spiele bevorzugte man die Leimfarbe welche mit Pygment und Hasenleim vermischt worden sind, diese hatten eine besondere Leuchtkraft. Während der Hälfte des 18.Jahrhunderts zählte man 40-50 Familien solcher Spielzeughersteller aber in kurzer Zeit stieg die Zahl rapide an, so dass um das 18. Jahrhundert großteils der Grödner Bevölkerung von diesem Erwerb lebte. Bis 1930 wurde in Familien Holzspielzeug angefertigt. Um diese Volkskunst weiterleben zu lassen reproduziert Judith Sotriffer, mit Einverständnis der letzten Produzenten, das Holzspielzeug mit besonderer Liebe und Geschicklichkeit.

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Holzpuppe
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Die Grödner Holzpuppe war lange vom Markt verschwunden. Dank Künstlern wie Judith Sotriffer erfährt das traditionelle Spielzeug eine Renaissance

Holzpuppe
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Trotz aller Popularität blieb die Grödner Holzpuppe aber ein einfaches Mädchen aus dem Volk - geschnitzt aus heimischem Zirbelholz, mit weiß bemalten und beweglichen Armen und Beinen.

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